Aktuelles

Heckenschnitt am Schulgarten in Alstedde

Am 18.2. wurde die Hecke am Schulgarten in Alstedde geschnitten. Der von uns angelegte Schulgarten besteht in diesem Jahr 25 Jahre (Näheres siehe unter "praktischer Naturschutz"). Dieses Jubiläum wollen wir auch feiern und daher sind noch weitere Arbeitseinsätze zur "Verschönerung" vorgesehen.

Es ist einiges zu tun. Mit Motorsäge und Heckenschere geht es an die Arbeit

                                                                           Die Arbeit ist getan.

Vorstands- und Beiratssitzung am 16.2.

Neben dem Rückblick auf Aktivitäten der vergangenen Wochen und der Diskussion von aktuellen Themen diente die Vorstands- und Beiratssitzung vor allem zur Vorbereitung der Jahreshauptversammlung, die am 15.3. stattfindet.

Wasservogelzählung an der Lippe

Am 10. Februar ermittelten Joachim Pflaume und Manfred Scholz an der Lippe zwischen Konrad-Adenauer-Straße und dem Lippewehr in Lippholthausen folgende Zahlen:

Zwergtaucher 17, Haubentaucher 12, Kormoran 15, Graureiher 21, Krickente 27, Stockente 260, Tafelente 55, Reiherente 125, Schellente 1, Teichralle 27, Blässralle 150, Lachmöwe 94, Graugans 250, Kanadagans 29, Nilgans 2





Arbeitseinsatz in der Lippeaue

Am 31.1. wurden die letzten vier Kopfweiden in der Lippeaue in Nähe der STEAG, die noch in diesem Winterhalbjahr zu schneiden waren, gestutzt. Bei eisigem Ostwind musste man sich schon intensiv bewegen, damit einem einigermaßen warm wurde. Mit diesem zusätzlichen Antrieb war die Arbeit schon um 11.15 Uhr geschafft. In den nächsten Tagen muss das Astwerk noch geschreddert werden.

Blüten im Januar

24.01.,Vorfrühlingstag 24.01.,Vorfrühlingstag

Nach dem milden Jahresbeginn zeigten sich ab 24. Januar an sonnigen Vorfrühlingstagen draußen schon wieder die ersten Blüten.

Sogar eine Ringelblume hat den Winter überlebt und blüht schon wieder!

Fremder Gast am Futterhäuschen

Heute am 21.1. war eine Saatkrähe zu Gast am Futterhäuschen. Im Gegensatz zur Rabenkrähe (siehe unter Tierportraits) hat sie einen weißen Schnabelansatz. Die Apfelstücke auf dem Rasen interessierten sie nicht sondern nur die heruntergefallenen Samen, die eine Dohle hinausbefördert hatte. Damit war sie aber nicht zufrieden. Sie kletterte hoch und holte sich Nüsse, die eigentlich für Meisen und Spatzen bestimmt waren.

    Apfelstücke sind nicht das Wahre.              Irgendwie kommt man doch dran.

Rastende Gänse in der Lippeaue

Zur Zeit kann man in der Lippeaue in Nähe der STEAG eine große Anzahl rastender Gänse vom Wanderweg aus bequem beobachten. Am 18. Januar waren es ca. 450 Graugänse, ca. 100 Kanadagänse und eine seltener zu sehende Saatgans (siehe auch unter Tierportraits).

        Die dunkle Saatgans ist deutlich kleiner als die Graugans      Kanadagänse und Graugänse

Kontrolle der Hohltauben-Nistkästen am 17.1.

Am 17.1. kontrollierten Klaus Heigis, Joachim Pflaume und Manfred Scholz die Nistkästen für Hohltauben in der Lippeaue (Nähe STEAG) und im Mühlenbachtal. Interessant war es an der STEAG, denn hier brütete nicht nur die Hohltaube zweimal im gleichen Nistkasten und zwar zum ersten Mal sondern auch der Gartenrotschwanz und Kleiber. Im Mühlenbachtal brütete auch in diesem Jahr wieder ein Hohltaubenpaar.

                           In diesem Nistkasten brütete die Hohltaube zweimal.

              Männchen                                 Weibchen                                  Nest

                         Das Gartenrotschwanzpaar hat 2011 erfolgreich gebrütet.

Der Kleiber musste erst als Maurer tätig werden, um das Einflugloch auf die passende Größe zu verringern. Anschließend trug er dünne Rindenstücke für sein Nest ein. Wie man sehen kann erfolgreich.

Neuer Teich mit Wasser gefüllt

Der im vergangenen Jahr auf unserem Grundstück in der Lippeaue neu angelegte Teich ist nach den Regenfällen der letzten Wochen Mitte Januar gut gefüllt.

            Für die Neubesiedlung durch Pflanzen und Tiere ist alles vorbereitet.

 



Kopfweidenpflege in der Lippeaue

Am 15. und 19. 11. waren 13 Helfer im Einsatz um 12 Kopfweiden fachgerecht zu stutzen. An den nächsten Samstagen werden weitere 13 folgen.

 Sie müssen gestutzt werden.        Vorarbeiten am 15.11.               Am 19.11. um 12 Uhr waren
                                                                                                  die Arbeiten abgeschlossen.

12 Kopfweiden geht es an den Kragen

Am 12.11. begann die Kopfweidenpflege in diesem Winterhalbjahr. Der 12. eines Monats scheint ein gutes Datum zu sein, denn 12 Helfer machten sich an 12 Kopfweiden beim Landwirt Wiese-Gosselke im Mühlenbachtal heran. Der Eifer war groß. Schon nach 3 Stunden war die Arbeit erledigt.

12 Kopfweiden warten auf Pflege.       Der Anfang ist gemacht.            Es geht zügig voran.

       Die Aufräumarbeiten laufen.                 Die Truppe kann stolz auf die geleistete
                                                                 Arbeit sein. Der Jüngste ist 3 Jahre alt.

Abtransport des Teichaushubes

Am 31.10. war es soweit. Der Bodenaushub aus dem neu auf unserem Grundstück in der Lippeaue angelegten Teich wurde mit LKW`s abgefahren. Jetzt hat hier die Natur wieder freien Lauf.

          So sieht es am 4.11. aus.                 Trotz der Trockenheit hat sich der Teich
                                                                bereits gut mit Wasser gefüllt.

Arbeitseinsatz am 28.10.

Am Teich auf unserem Grundstück in der Lippeaue waren Pflegemaßnahmen angesagt. Fleißige Arbeiter waren Klaus Papius, Klaus Heigis, Volker Koralewski, Günter Sieding, Fritz Angerstein und Manfred Scholz. Am Südufer mussten die Weidenschösslinge mit dem Freischneider und der Motorsäge beseitigt werden, weil sonst die Beschattung zu groß geworden wäre. Außerdem waren die Kopfweiden am Nordufer schon sehr hoch gewachsen und mussten gestutzt werden. An diesem Tag konnten die Arbeiten nicht ganz beendet werden. Ein weiterer Termin ist daher erforderlich.

        Vor dem Einsatz                  Der Freischneider schafft es.               Nach dem Einsatz

     Zunächst sieht es ziemlich chaotisch aus. Beim nächsten Einsatz wird aber aufgeräumt.

Am 4.11. war die Aufräumaktion beendet.           In dem aufgeschichteten Haufen fühlte sich
                                                                       bereits ein Rotkehlchen sehr wohl und sang
                                                                       uns ein Dankeslied.

Tolles Wetter und viele Besucher beim Apfelfest

Bei unserem 9. Apfelfest am 24.9. in unserem Bio-Garten in Brambauer stimmte alles, das Wetter und die zahlreichen Gäste.

Das Angebot an verschiedenen Apfelsorten zum Kauf und die zahlreichen selbstgebackenen Apfelkuchen fanden regen Zuspruch bei den zahlreichen Besuchern.

Perfektes Recycling in der Natur

Hier macht sich ein Mistkäfer, wahrscheinlich ein Waldmistkäfer, an einem Kothaufen zu schaffen. Der Kot dient ihm selbst als Nahrung. Auch die Larven werden mit Kot versorgt. Dafür legen Männchen und Weibchen gemeinsam unterirdische Kammern an, in die sie einen Nahrungsvorrat eintragen und dann ein Ei darauf ablegen.

      Auf den Wanderwegen im Cappenberger Wald kann man Interessantes beobachten.

Heidelibellen

Zur Zeit (Anfang September) kann man an fast allen stehenden Gewässern Heidelibellen beobachten. Es gibt bei uns 4 Arten, die aber nicht leicht zu unterscheiden sind. Die nachfolgenden Fotos wurden auf der Halde der ehem. Zeche Viktoria gemacht. Beim sog. Paarungsrad fasst das Männchen das Weibchen hinter den Kopf. Das Weibchen holt sich mit seinem Hinterteil den Samen vom Männchen. Anschließend bilden sie bei der Eiablage des Weibchens ein sog. Tandem.

        Männchen der Heidelibelle                            Libellenschönheit

                  Paarungsrad                                        Eiablage, Tandem

Wildling in der Hecke

Wie kommt ein Apfelbaum in eine Hecke auf unserem Grundstück in der Lippeaue, den wir dort nicht gepflanzt haben? Naturlich durch Sameneintrag. Nur kann man danach die Apfelsorte nicht mehr bestimmen, da auf Grund der Vererbungsgesetze der Samen nicht mehr die Ursprungsart herausbringt. Das geht nur durch Veredelung. Dem Apfelbaum in der Hecke ist es egal. Die Äpfel schmecken trotzdem.

Neuer Teich auf unserem Grundstück

Im Rahmen der ökologischen Aufwertung der Lippeaue wurde auf unserem Grundstück ein neuer Teich ausgebaggert, der ca. 50 m lang und 15 m breit ist. Er wird sich sicher gut entwickeln.



Die Senke ist ideal

für die Neuanlage


 

Bis auf ca. 1,80m Tiefe

wurde gebaggert

                                            
     

Nach zwei Tagen (25.und 26.8.) war der

Teich fertig. 

        
Die Senke beginnt sich schon zu füllen.
     
     

Pech für die Pechlibelle

Im Netz der Spinne hat sich eine Große Pechlibelle verfangen. Mit einer Giftinjektion wurde sie getötet. Sie wird zu einem handlichen Paket eingesponnen. Eingespritzter Verdauungssaft zersetzt die Innenteile, die dann aufgesogen werden.

Info-Stand an der Waldschule in Cappenberg

       Das Expertenteam                   Vielfältige Informationen            Interessierte Betrachter

 

Am 1.7. beging die Waldschule in Cappenberg ihr 25-jähriges Jubiläum. Unser "Schmetterlingsteam" Manfred Bußmann, Jochen Heinrich und Rolf Prothmann hatte einen Info-Stand aufgebaut, der einen regen Zuspruch, besonders unter den Kindern, fand. Das Faltblatt über Schmetterlingsblumen war ein Renner. Außerdem konnten einige Schmetterlingsbroschüren verkauft werden. Es wurden wieder einige Schmetterlingsfreunde gewonnen.

Disteln sind kein "Unkraut"

Durch die naturnahe Bewirtschaftung auf unserem Grundstück in der Lippeaue haben sich auch die Disteln ausgebreitet, die sonst auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht gern gesehen und daher bekämpft werden. Disteln sind besonders für Insekten von großer Bedeutung. Hier holen sie sich Nektar und Pollen. Im Herbst kommt der Stieglitz, der auch Distelfink genannt wird und holt sich die Distelsamen. Zur Zeit kann man auf den Blüten besonders viele Hummeln und Schmetterlinge beobachten.

An der Nickenden Distel kann man viele Hummeln beobachten (in der Mitte eine Ackerhummel, außen Erdhummeln).

Die Blüten der Acker-Kratzdistel besuchen die Schmetterlinge (hier ein Großes Ochsenauge) besonders gern.

Schmetterlingsunterricht in der Grundschule

Rolf Prothmann in Aktion im 2. Schuljahr der Weihbach-Grundschule in Werne

 

Zur Zeit geht Rolf Prothmann gezielt in die Grundschulen, um die Schüler für unsere heimischen Schmetterlinge zu begeistern. Er ist jedes Mal überrascht von dem Interesse, das die Schüler diesem Thema entgegenbringen. Begonnen hat er in der Grundschule in Ascheberg. Die einzelnen Klassen erhalten danach einen Lückentext, den sie im Unterricht ausfüllen können. Je Klasse werden danach zwei Schmetterlingsbroschüren verlost. Dadurch wird das Wissen der Kinder vertieft. Die ganze Aktion soll sicherstellen, dass es auch künftig Menschen geben wird, die sich für unsere Schmetterlinge interessieren und für ihren Schutz eintreten, denn nur was man kennt, schützt man auch.