Aktuelles

Blühender Sesekedeich

Der Sesekedeich in Schwansbell gegenüber dem Sportplatz ist zur Zeit eine Augenweide. So eine üppige Mohnblumenblüte sieht man selten. Leider werden Deichflächen und öffentliche Grünflächen zu früh und zu oft gemäht, so dass sich die Pflanzen gar nicht erst entwickeln können. Ein Umdenken würde öfter zu solchen Bildern führen, wie sie zur Zeit in Schwansbell zu bewundern sind.

Storchennachwuchs ist da

 

 

 

Heute, am 13.5. entdeckte Achim Pflaume auf dem Horst an unserem Grundstück in der Lippeaue drei kleine Köpfchen. Nachdem das Paar im vorigen Jahr zwei Jungvögel erfolgreich großgezogen hat, ist es in diesem Jahr eine beachtliche Steigerung. Wir hoffen, dass die Altvögel genug Nahrung beschaffen können.

 

Beobachtungen auf der Obstwiese

Nicht nur auf der Obstwiese an der Achenbachstr. in Brambauer kann man zur Zeit die Vielfalt der Natur entdecken. 

           Kirschbaumblüte                            Aurorafalter und Wiesenschaumkraut 

    Apfelblüte mit Bestäuber                 Echte Sternmiere                    Farbiges Leimkraut

           Beerenwanze                   Graubinden Labkrautspanner                Waldbrettspiel

                                                                                                                               Fotos Dickhöfer

Zaunreparatur auf unserem Grundstück in der Lippeaue

Am 25.4. wurde der Zaun auf unserem Grundstück erneuert, damit die Rinder nicht in die angrenzende Brache gelangen können. Die Vegetation kann sich hier nun frei entwickeln.

Blässrallen brüten auf unserem Grundstück

Auf den beiden Teichen auf unserem Grundstück in der Lippeaue brütet je ein Paar Blässrallen. Es ist zwar keine Rarität, trotzdem erfreulich.

Buntspecht im Volkspark Schwansbell

Bei der Brutvogelkartierung im Volkspark Schwansbell zeigte sich dieser Buntspecht von seiner besten Seite.

Keine Kiebitzbrut mehr in Lünen

Am 04.04.2020 fand die Zählung der Kiebitze im Kreis Unna statt. Entsprechende Zahlen liegen nun aus den Jahren 1999, 2003, 2008, und von 2013 bis 2020 vor. Die Brutpaarzahl im Kreis Unna hat den niedrigsten Stand seit Beginn der Zählung erreicht. Auf dem Stadtgebiet von Lünen ist der Brutbestand erloschen. Die Koordination der Zählung hat in Lünen Joachim Pflaume. Ein ähnliches Schicksal wird wohl bald die Feldlerche haben.


Kreis Unna                             Stadt Lünen

1999   380 BP                         1999   33 BP

2003   238 BP                         2003   34 BP

2008   251 BP                         2008   18 BP

2013   173 BP                         2013   24 BP
2014   169 BP                         2014   17 BP

2015   186 BP                         2015   17 BP

2016   165 BP                         2016     7 BP

2017   125 BP                         2017     1 BP

2018   108 BP                         2018     1 BP

2019     95 BP                         2019     1 BP

2020     54 BP                         2020     0 Bp

 

Ungewöhnlicher Neststandort der Elster

Normalerweise errichtet die Elster ihr Nest in Bäumen. In Nähe des Altlüner Gymnasiums wählte sie dagegen einen Balken im Giebel eines Mehrfamilienhauses.

Brutvogelkartierung im Volkspark Schwansbell

Es wurde die Befürchtung geäußert, dass im Volkspark Schwansbell "aufgeräumt" werden soll, um eine bessere Sicht  und eine parkähnnliche Landschaft zu erhalten. Dafür müsste man das Unterholz entfernen. So eine Maßnahme wäre nicht nur für die Vogelwelt katastrophal. Aus diesem Grund haben wir am 14.3. unter der Leitung von Joachim Pflaume mit der Kartierung des Brutvogelbestandes begonnen, um auf die Bedeutung dieses Gebietes hinzuweisen.

Der neue Vorstand des Arbeitskreises

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 12.3. wurde der Vorstand neu gewählt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Willi Dickhöfer (zweiter von rechts), zum Kassierer Andreas Lips (rechts) gewählt. Das Amt der zweiten Vorsitzenden bekleiden weiterhin Sabine Klemp und Klaus Papius (erste und zweiter von links). Ebenfalls im Amt bestätigt wurde die Schriftführerin Bärbel Maczkowski (Mitte).

Arbeitseinsatz auf unserem Grundstück in der Lippeaue

Am 3.3. mussten einige morsche Zaunpfähle erneuert werden damit die Rinder nicht unmittelbar an den Teich bzw. in die Hecken hineinlaufen können. Der Teich war schon lange nicht mehr so gefüllt. Die Amphibien werden sich freuen.

Das Storchenpaar ist wieder da

 

 

 

Das Storchenpaar aus dem Vorjahr ist Ende Februar wieder an seinen Brutplatz auf dem Hochsitz in der Lippeaue zurückgekehrt. Hoffentlich ist es wieder so erfolgreich wie im letzten Jahr, als es 2 Junge erfolgreich aufzog.

Erdkrötenwanderung kann beginnen

Bei wärmeren Nachttemperaturen kann die Wanderung der Erdkröten zu ihren Laichgewässern einsetzen. Aus diesem Grund haben wir am 20.2. den Schutzzaun an der Brunnenstraße gegenüber der Schlossmühle aufgebaut. Jeden Tag erfolgt nun die Kontrolle ob sich Erdkröten in den eingegrabenen Eimern befinden.

 

Mehlschwalben in die Innenstadt zurück holen!

Noch vor 15 Jahren gehörten die flitzenden blauweißen Mehlschwalben am Himmel in der Innenstadt zum Stadtbild.

Inzwischen sind sie dort weitgehend verschwunden. Das Insektensterben, aber auch mangelnde Nistmöglichkeiten, führten zu einem Rückgang der Schwalbenpopulation.

Mehlschwalben kleben ihre Nester mit Lehm- und Schlammteilchen unter die Dachtraufen an Hauswände. Mancher Hausbesitzer hat die Nester abschlagen lassen, weil ihn die Kotspritzer der Schwalben störten. Inzwischen gibt es aber bei manchen Bürgern ein Umdenken. So wurden Mehlschwalben im Brusenkamp II wieder heimisch, weil Hausbesitzer Kunstnester an ihrem Giebel anbringen ließen. Auch der Bauverein hat am Wiesengrund in vorbildlicher Weise an seinen Häuserblocks Nester montieren lassen, die von den Vögeln auch angenommen wurden.

Nun erklärte er sich auf Anfrage des Arbeitskreises für Umwelt und Heimat bereit, am Lippezentrum in der Innenstadt Kunstnester anzubringen. Für diese Aktion spendete der Arbeitskreis auch Nester. Sie wurden am Mittwoch, den 05. Feb. 2020 montiert. Weil Mehlschwalben sich besonders gerne in der Nähe von Gewässern aufhalten, bleibt zu hoffen, dass sie sich hier am Lippeufer bald wieder ansiedeln.

 

Forderungen des Naturschutzes.pdf
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