Aktuelles

Interessanter Vortrag beim AK-Treff

Einen sehr interessanten und informativen Vortrag hielt am 16.11. Dr. Goetz Loos über Pflanzenarten, die seit längerer Zeit bzw. erst neu bei uns eingewandert sind und sich ausgebreitet haben.

Ergebnisse der Apfelsammelaktion 2017

Die Frostschäden in diesem Jahr haben die Apfelernte stark beeinflusst. Insgesamt konnten wir nur 1560kg bei der NFG abliefern. Es war das bisher schlechteste Ergebnis. In diesem Jahr haben wir auch wieder bei der Fa. Schenk in Herbern Apfelsaft pressen lassen. Aus 500kg Äpfeln wurden  265 Litern Apfelsaft. 1,9kg Äpfel ergaben 1 Liter Apfelsaft. Insgesamt konnten 53 5-Liter-Kartons gefüllt werden. Wir hoffen, dass uns der Wettergott im nächsten Jahr besser gesonnen ist und die Apfelernte wieder erfolgreicher wird.

Kopfweidenpflege hat begonnen

Am 26.10. begann die Kopfweidenpflege am Bio-Garten in Brambauer. Fleißige Helfer sorgten für den richtigen Formschnitt sowie für das Aufräumen des Schnittgutes. Die gute Laune der Helfer ist nicht zu übersehen. Unsere Schafe taten sich zwischenzeitlich an den restlichen Weidenblättern und dem Astwerk gütlich.

Apfelsaft im 5-Liter-Karton

In diesem Jahr gibt es wieder Apfelsaft von Streuobstwiesen aus Brambauer in 5-Liter-Kartons. Abzuholen ist er am Bio-Garten, Hasenweg 2, in Brambauer für 7 Euro. Vorher bitte bei Klaus Papius unter 0171 91 31 806 melden.

 

Baumpflanztag des Gymnasiums

Wie jedes Jahr haben die 5. Klassen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums auch in diesem Jahr in Lippholthausen den Baum des Jahres 2017, eine Fichte gepflanzt. Es ist keine bei uns heimische Baumart. Vor allem in den Mittelgebirgen wurde sie wegen des hohen Holzbedarfs und der kurzen Umtriebszeit großflächig als Monokultur angepflanzt. Deswegen ist sie auch besonders anfällig gegen Sturm und den Borkenkäfer. Es gibt den Spruch: „Willst du den Wald vernichten pflanze Fichten“. Heute bemüht man sich Mischwälder anzulegen, die widerstandsfähiger sind und ökologisch wertvoller.

Zweiter Apfelsammeltag am 12.10. im Mühlenbachtal

Die Obstwiese im Mühlenbachtal ist in diesem Jahr die ertragreichste.

Erster Apfelsammeltag am 28.9. im Mühlenbachtal

Die Bienenvölker auf unserer Obstwiese im Mühlenbachtal haben sich auch in diesem Jahr viel Mühe beim Bestäuben der Blüten gegeben. Gegen die Frosttage während der Blüte waren sie allerdings machtlos. Aus diesem Grund wird die diesjährige Apfelernte nicht so gut ausfallen.

Wiesenmahd auf der Obstwiese am Spieker in Niederaden

Auch in diesem Jahr haben wir unsere Obswiesen gemäht und das Mahdgut abgetragen. Auf der Obstwiese am Spieker in Niederaden ist es besonders aufwendig, da die Fläche groß ist.

WDR filmt in unserer Obstwiese

Am Donnerstag, den 7.9. kam ein Aufnahmeteam des WDR auf unsere Obstwiese im Mühlenbachtal bei Brambauer. Das Team filmte uns bei der Apfelernte und liß sich ausführlich über den Schutz von Streuobstwiesen, von alten Apfelsorten und über die Pflege der Apfelbäume informieren.

Es war spannend, sie bei ihrer Arbeit zu beobachten.

Die Sendung kommt am Montag, den 11. September in der Lokalzeit Dortmund.

Gemütlicher Nachmittag am SGV-Heim in Netteberge

Am 24.6. verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag am SGV-Heim in Netteberge. Bei Kaffee und Kuchen sowie späterem Grillen war es ein rundum gelungenes Treffen in gemütlicher Runde.

     Eine gemütliche Runde             Die Helfer in der Küche               Das bewährte Grillteam

Info-Stand in der Fußgängerzone

Unser Info-Stand am 11.6. in der Fußgängerzone war zwar wie man sieht nicht überlaufen. Trotzdem haben wir einige interessante Gespräche geführt.

Kulturstrolche unterwegs

Auch in diesem Jahr waren die Kulturstrolche wieder unterwegs. Auf einer Wanderung unter der Führung von Klaus Papius und Horst Störmer über die Bergehalde Victoria und entlang der Lippe über Beckinghausen lernte die 4.Klasse der Victoria-Schule viel über Natur und Kultur. Auf einem "echten" Römerschiff wurde eine Rast eingelegt. Es musste alles ausprobiert werden.

"Wildpferde" in der Lippeaue

Seit dem Sommer 2016 findet in der Lippeaue in Lünen ein Beweidungsprojekt mit Pferden statt. Auf der Südseite der Lippeaue unterhalb des Steag-Kühlturms weiden 4 Konik-Pferde. Koniks (polnisch= Pferdchen) sind eine robuste wildpferdähnliche Pferderasse. Die letzten echten Wildpferde in Polen wurden bei Bialowieza eingefangen und in Gehegen gehalten. 1806 wurden sie an die Bauern der Umgebung verteilt, die sie mit ihren Pferden kreuzten. Ab 1936 versuchte man, aus diesen Tieren das Wildpferd zurückzuzüchten. So entstanden die heutigen Koniks. Sie stellen aber natürlich kein echtes Wildpferd dar, sondern sind letztlich eine “Abbildungszüchtung”.

Auch in Deutschland fand unter den Brüdern Heck (beide waren Zoo-Direktoren) ein solches Zuchtprojekt statt. Sie nannten ihre Pferde Tarpan. So hießen in Russland die Wildpferde. Auch diese Zuchtlinie geht zum Teil auf polnische Koniks zurück und ist von diesen kaum zu unterscheiden.

Koniks und Heckrinder (Abbildungszucht des Auerochsen) werden gern für solche Beweidungsprojekte eingesetzt. Ziel ist es, halboffene Weidelandschaften zu entwickeln, wie sie früher in Europa weit verbreitet waren. Diese Rassen bleiben ganzjährig auf der Weide und übernehmen hier die Rolle, die ursprünglich Auerochsen und Wildpferde spielten. Die waren durch ihre Fraßtätigkeit durchaus Landschaftsgestalter. Diese Prozesse der “Naturentwicklung” sollen hier wieder stattfinden.

Fahrradtour zu den Obstwiesen

Am 30. April fand eine Fahrradtour zu unseren Obstwiesen, die wir angelegt haben und auch pflegen, statt. Klaus Papius gab dazu Informationen besonders über die angepflanzten alten Apfelsorten, die hier wieder gedehen und von denen auch der Apfelsaft stammt, den wir in unserem Bio-Garten zum Kauf anbieten. In diesem Jahr wird wohl die Apfelernte viel schlechter ausfallen als in den vergangenen Jahren, da der Wintereinbruch mit Nachtfrösten besonders die frühen Sorten getroffen hat.

Doldiger Milchstern

Ende Mai sieht man an einigen Stellen in Lünen diese besonders dekorativen Blüten, z.B. am Lippedamm Richtung Alstedde. Es sind die Blüten des Doldigen Milchsterns. Die Blüten stehen nie alleine, sondern immer in kleinen Gruppen, da die Zwiebeln mit der Zeit viele Brutzwiebeln bilden. Diese Art ist ein sogenannter Archaeophyt, also eine Pflanze, die bei uns nicht ursprünglich heimisch aber schon vor Jahrhunderten eingebürgert ist. Ihre Heimat liegt im westlichen Mittelmeergebiet. Vermutlich wurde sie als Zierpflanze bei uns eingeführt. Heute wächst sie besonders in alten Parkrasen, in Gebüschen usw. Im zeitigen Frühjahr fallen die dichten Horste aus dunkelgrünen Blättern mit einer weißen Mittellinie auf, z. B. entlang der Moltkestraße. Viele dieser Bestände kommen aber nicht zum Blühen.

Kreisweite Kiebitzzählung im Kreis Unna

Am 01.04.2017 fand die Zählung der Kiebitze im Kreis Unna statt. Entsprechende Zahlen liegen nun aus den Jahren 1999, 2003, 2008, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 vor. Die Brutpaarzahl im Kreis Unna hat den niedrigsten Stand seit Beginn der Zählung erreicht. Auf dem Stadtgebiet von Lünen ist der absolute Tiefpunkt zu verzeichnen. Es brütete in Lünen nur noch 1 Brutpaar in Brambauer. In nächster Zeit muss mit dem Erlöschen des Bestandes gerechnet werden. Die Koordination der Zählung hatte in Lünen wie auch bereits in den vergangenen Jahren Joachim Pflaume.


Kreis Unna                             Stadt Lünen

1999   380 BP                         1999   33 BP

2003   238 BP                         2003   34 BP

2008   251 BP                         2008   18 BP

2013   173 BP                         2013   24 BP
2014   169 BP                         2014   17 BP

2015   186 BP                         2015   17 BP

2016   165 BP                         2016     7 BP

2017   125 BP                         2017     1 BP

Krötenwanderung 2017

Am 24.2. und 25.2. wurden die Krötenschutzzäune an der Brunnenstr. und Brambauerstr. aufgebaut. Abgebaut wurden sie am 3.4.

An der Brunnenstr. wurden insgesamt 596 Erdkröten, 1 Grasfrosch und 3 Teichmolche zu ihrem Laichgewässer gebracht.

Ander Brambauerstr. waren es 189 Erdkröten, 30 Grasfrösche und 15 Molche.

Krötenschutzzäune sind aufgebaut

Am 24. und 25. Februar wurden die Krötenschutzzäune an der Brunnenstr. in Lippholthausen und an der Brambauer Str. von fleißigen Helfern aufgebaut. Die Erdkröten können, falls sie in einen Eimer fallen, jetzt beruhigt wandern, denn sie werden dann über die Straße zu ihrem Laichgewässer getragen.

Neue Nistkästen für Feldsperlinge

Auf unserem Grundstück in der Lippeaue brüteten 2016 9 Feldsperlingspaare. Alle für sie geeigneten Nistkästen waren besetzt. Deswegen brachten am 20.2. Achim Pflaume und Manfred Scholz 10 weitere Nistkästen in den Hecken an. Wir hoffen nun, dass möglichst viele in der kommenden Brutsaison besetzt werden.

Nistkastenkontrolle in der Lippeaue

Am 6.2. kontrollierten Achim Pflaume und Manfred Scholz die Nistkästen auf unserem Grundstück in der Lippeaue. In den 19 von Horst Napierski aufgehängten Nistkästen brüteten 9 Paar Feldsperlinge und 5 Paar Meisen. In einem Kasten konnte die brütende Art nicht ermittelt werden. 3 Nistkästen sowie die Halbhöhle waren nicht besetzt. Das Nest der Feldsperlinge erkennt man an den vielen eingetragenen Federn (siehe Foto). Die Feldsperlinge bilden auf unserem Grundstück dank der Nistkästen eine kleine Kolonie.

Kontrolle der Hohltauben-Nistkästen

Die Kontrolle der Hohltauben-Nistkästen erbbrachte folgende Ergebnisse:

Am 3.2. 2017 kontrollierten Achim Pflaume, Klaus Papius, Fritz Angerstein und Manfred Scholz die Hohltauben-Nistkästen in der Lippeaue in Nähe der Steag, an der Schlossallee in Lippholthausen und an zwei Stellen im Mühlenbachtal in Brambauer. An der Steag brütete der Gartenrotschwanz wieder erfolgreich in einem "Hohltauben-Nistkasten". In einem Kasten war ein Hornissennest. Der Kleiber brütete wieder in einem für den Gartenrotschwanz vorgesehenen Kasten. An der Schlossallee brütete wieder eine Hohltaube in einem Kasten mit Marderschutz. In einem weiteren Kasten ohne Marderschutz war ebenfalls eine Brut erfolgreich. Ebenfalls wurde hier eine Meisenbrut festgestellt. Im Mühlenbachtal brütete am ersten Standort eine Hohltaube erfolgreich. In einem anderen Kasten mit Marderschutz war die Brut nicht erfolgreich. Es lag ein Ei im Nest.
Am zweiten Standort fand eine Kleiberbrut in einem Kasten mit Marderschutz statt. In einem anderen Kasten war eine Hohltaubenbrut nicht erfolgreich.

Kopfweidenpflege abgeschlossen

In diesem Winterhalbjahr haben wir die vorgesehenen Pflegearbeiten an Kopfweiden abgeschlossen. 30 Kopfweiden wurden beschnitten, 12 auf unserem Grundstück in der Lippeaue und 18 in der Lippeaue in Nähe der STEAG.

40 Jahre Kopfweidenpflege

In diesem Winterhalbjahr feiern wir ein Jubiläum. Seit 40 Jahren pflegen wir im Raume Lünen Kopfweiden. 1976 hat es bei dem Landwirt Middendorf in Alstedde begonnen. Mittlerweile haben wir 2750 Kopfweiden beschnitten und viele auch neu gepflanzt. In diesem Winterhalbjahr werden 30 Kopfweiden beschnitten. Wie man auf den Fotos sieht, sind wir auf einem guten Weg dahin.

Nistkastenkontrolle im Heideblümchenpark

Unser Mitglied Thorsten Prall berichtet von der Nistkastenkontrolle im Heideblümchenpark:

"Von den 3 Hohltaubenkästen war einer durch Stare besetzt, interessanterweise fand ich hier bei der Kontrolle des verlassenen Nestes eine tote Blaumeise. Vermutlich hat diese den Kasten aufgesucht,  nachdem die Stare den Kasten verlassen hatten und ist dort verendet.
Die Baumläuferkästen waren wie immer unbesetzt.
In den 10 Standardnistkästen haben 3 erfolgreiche Kohlmeisenbruten, eine erfolgreiche Blaumeisenbrut und eine erfolgreiche Kleiberbrut stattgefunden.
2 Nester wurden nicht zu Ende gebaut und in einem Kasten fand ich ein komplettes Kohlmeisengelege mit 9 Eiern, die nicht ausgebrütet wurden.
Die 4 Fledermauskästen werden bisher auf dem Herbstdurchzug genutzt, letztes Jahr habe ich hier im September ein braunes Langohr entdeckt."
 

Spaziergang an der Lippe

Bei der Wanderung an der Lippe am 4.12.2016  bei herrlichem Wetter konnten die Teilnehmer unter der Führung von Joachim Pflaume eine durch Rauhreif verzauberte Landschaft erleben. Zudem zeigte sich ein Eisvogel von fotogenen Seite. Bernhard Lau konnte ihn so bestens ablichten.

Hier kann man unsere Forderungen zur Kommunalwahl downloaden:

Forderungen des Naturschutzes.pdf
PDF-Dokument [118.5 KB]