Aktuelles

Brutvogelkartierung im Volkspark Schwansbell

Es wurde die Befürchtung geäußert, dass im Volkspark Schwansbell "aufgeräumt" werden soll, um eine bessere Sicht  und eine parkähnnliche Landschaft zu erhalten. Dafür müsste man das Unterholz entfernen. So eine Maßnahme wäre nicht nur für die Vogelwelt katastrophal. Aus diesem Grund haben wir am 14.3. unter der Leitung von Joachim Pflaume mit der Kartierung des Brutvogelbestandes begonnen, um auf die Bedeutung dieses Gebietes hinzuweisen.

Der neue Vorstand des Arbeitskreises

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 12.3. wurde der Vorstand neu gewählt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Willi Dickhöfer (zweiter von rechts), zum Kassierer Andreas Lips (rechts) gewählt. Das Amt der zweiten Vorsitzenden bekleiden weiterhin Sabine Klemp und Klaus Papius (erste und zweiter von links). Ebenfalls im Amt bestätigt wurde die Schriftführerin Bärbel Maczkowski (Mitte).

Arbeitseinsatz auf unserem Grundstück in der Lippeaue

Am 3.3. mussten einige morsche Zaunpfähle erneuert werden damit die Rinder nicht unmittelbar an den Teich bzw. in die Hecken hineinlaufen können. Der Teich war schon lange nicht mehr so gefüllt. Die Amphibien werden sich freuen.

Das Storchenpaar ist wieder da

 

 

 

Das Storchenpaar aus dem Vorjahr ist Ende Februar wieder an seinen Brutplatz auf dem Hochsitz in der Lippeaue zurückgekehrt. Hoffentlich ist es wieder so erfolgreich wie im letzten Jahr, als es 2 Junge erfolgreich aufzog.

Erdkrötenwanderung kann beginnen

Bei wärmeren Nachttemperaturen kann die Wanderung der Erdkröten zu ihren Laichgewässern einsetzen. Aus diesem Grund haben wir am 20.2. den Schutzzaun an der Brunnenstraße gegenüber der Schlossmühle aufgebaut. Jeden Tag erfolgt nun die Kontrolle ob sich Erdkröten in den eingegrabenen Eimern befinden.

 

Mehlschwalben in die Innenstadt zurück holen!

Noch vor 15 Jahren gehörten die flitzenden blauweißen Mehlschwalben am Himmel in der Innenstadt zum Stadtbild.

Inzwischen sind sie dort weitgehend verschwunden. Das Insektensterben, aber auch mangelnde Nistmöglichkeiten, führten zu einem Rückgang der Schwalbenpopulation.

Mehlschwalben kleben ihre Nester mit Lehm- und Schlammteilchen unter die Dachtraufen an Hauswände. Mancher Hausbesitzer hat die Nester abschlagen lassen, weil ihn die Kotspritzer der Schwalben störten. Inzwischen gibt es aber bei manchen Bürgern ein Umdenken. So wurden Mehlschwalben im Brusenkamp II wieder heimisch, weil Hausbesitzer Kunstnester an ihrem Giebel anbringen ließen. Auch der Bauverein hat am Wiesengrund in vorbildlicher Weise an seinen Häuserblocks Nester montieren lassen, die von den Vögeln auch angenommen wurden.

Nun erklärte er sich auf Anfrage des Arbeitskreises für Umwelt und Heimat bereit, am Lippezentrum in der Innenstadt Kunstnester anzubringen. Für diese Aktion spendete der Arbeitskreis auch Nester. Sie wurden am Mittwoch, den 05. Feb. 2020 montiert. Weil Mehlschwalben sich besonders gerne in der Nähe von Gewässern aufhalten, bleibt zu hoffen, dass sie sich hier am Lippeufer bald wieder ansiedeln.

 

Neue "Eigenheime" für Hohltauben

Nachdem bei der Kontrolle alle geeigneten Holzbeton-Nistkästen im Mühlenbachtal besetzt waren, wurden am 17.1. sechs neue Kästen für die kommende Brutsaison aufgehängt. Wir hoffen dadurch, im Mühlenbachtal eine stabile Hohltauben-Population schaffen zu können.

Kontrolle der Hohltauben-Nistkästen

Die Kontrolle am 19.12. in Nähe der STEAG, der Brunnenstr. und an drei Stellen im Mühlenbachtal ergab folgende Ergebnisse:

Von den insgesamt 25 Nistkästen waren 14 besetzt, 9 von Hohltauben, 4 von Meisen und einer vom Kleiber. In 2 weiteren Kästen befanden sich Hornissen. An der STEAG war keiner der 8 Kästen besetzt, 4 davon waren morsch und heruntergefallen. In der Halbhöhle brüteten Meisen. An der Schlossallee fanden in den 5 Kästen 4 Bruten von Hohltaben (davon eine Zweitbrut) statt. Ein Kasten war heruntergafallen. In ihm befanden sich 2 tote Hohltaubenjunge. Vor dem Absturz hat unter der Hohltaube noch eine Meise erfolgreich gebrütet. An den drei Stellen im Mühlenbachtal gab es in 12 Kästen 6 erfolgreiche Hohltaubenbruten (davon eine Zweitbrut). Es brüteten 2 Meisenpaare. Eins davon unter einer Hohltaubenbrut. In einem Kasten brütete wieder der Kleiber. 2 Kästen ware von Hornissen besetzt. Die unbesetzten Kästen waren selbst gabaut. Sie sollen in nächster Zeit durch Holzbetonkästen ersetzt werden, die von den Hohltauben bevorzugt werden.

Arbeit unter Beobachtung der Schottischen Hochlandrinder

Bei allen Einsetzen, so auch am 30.11., musste das "Herrschaftsgebiet" der Schottischen Hochlandrinder durchquert werden. Alle haben es aber trotz der Drohkulisse unbeschadet überstanden und wie man sieht, erfolgreiche Arbeit geleistet.

Hilfe beim Arbeitseinsatz

                                                                                                                   Fotos Magalski

Beim Arbeitseinsatz am 23.11. auf unserem Grundstück in der Lippeaue beteiligte sich auch der Redakteur des "Lüner Anzeigers" Daniel Magalski mit seinem Sohn an den Aufräumarbeiten. Sein Sohn hatte sich ein Tipi aus Weiden im Garten gewünscht. Die Gelegenheit an Baumaterial zu kommen war günstig. Vater und Sohn beteiligten sich auch an den Aufräumarbeiten. Am 27. 11. gab es einen Bericht über die Aktion im "Lüner Anzeiger".

Weitere Villen für den Feldsperling

 

 

 

Nachdem fast alle Nistkästen auf unserem Grundstück in der Lippeaue von Feldsperlingen und Meisen besetzt waren, hängten Achim Pflaume und Manfred Scholz 5 weitere am 20.11. auf. Insgesamt sind es mittlerweile 40 Nisthilfen.

Arbeitseinsatz am 16.11.

Es gab viel zu tun. 12 Kopfweiden sollten auf unserem Grundstück in der Lippeaue beschnitten werden. Das Team hat es geschafft. Einiges muss allerdings noch am nächsten Samstag aufgeräumt werden.

Arbeitskreissitzung am 14.11.

Herr Hettwer aus Dortmund hielt einen interessanten Vortrag über Bäume im Zeichen des Klimawandels. Viele einheimische Baumarten haben mit eingeschleppten Krankheiten und unter dem Klimawandel zu leiden, besonders in den innerstädtischen Bereichen. Der Experte empfahl, an Stellen wo einheimische Bäume Probleme haben, Arten zu pflanzen, die extremere Bedingungen besser ertragen können sowie an anderen nicht so belasteten Standorten auf einheimische Baumarten zurückzugreifen.

 

 

Kopfweidenpflege hat begonnen

Am 4.11. begann der Kopfweidenschnitt auf unserem Grundstück in der Lippeaue. Am 9.11. wurden die Arbeiten fortgesetzt. Hilfreich dabei waren die auf unserem Grundstück grasenden Kühe mit ihren Kälbern. Sie fraßen alle Blätter ab, was unsere Aufräumarbeit erleichterte. Wie man sieht, erstzen unsere Aktivitäten auch die Muckibude.

Obstbaumschnitt-Lehrgang am Gymnasium Altlünen

Unter der Anleitung von Klaus Papius und Klaus Heigis lernten am 8.11. die Schüler der Biologie AG des Gymnasiums Altlünen den fachgerechten Schnitt der im vorigen Jahr auf dem Gelände gepflanzten alten Apfelsorten kennen. In nächster Zeit soll zusätzlich noch ein Weidenflechtzaun um die Obstwiese errichtet werden.

Nistkastenkontrolle in der Lippeaue

Bei der Nistkastenkontrolle am 7.11. auf unserem Grundstück in der Lippeaue durch Achim Pflaume und Manfred Scholz gab es folgende Ergebnisse:

 

                                Nistkastenbelegung  2016    2017    2018    2019

                                Anzahl der Kästen        18       27        34        35

                                           leer                   3         1          5         3

                                      unbestimmt            1         6          3         3

                                        Meise                   5         7         11       18

                                      Feldsperling            9       13         14       11

 

Die Meisenbruten haben rapide zugenommen. Der Feldsperling brütet noch in beachtlicher Zahl.

Ergebnisse der Apfelsammelaktion 2019

Insgesamt waren es 2,7 t Äpfel, die von unseren Obstwiesen gesammelt wurden. Davon gingen 1,36 t an die Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna (NFG), die sie zu dem bekannten Apelsaft pressen lässt. 1,34 t wurden von uns bei der Mosterei Schenk in Herbern zu Saft gepresst und in 5 Liter Päckchen gefüllt. Es ergab 109 Päckchen mit insgesamt 545 l Apelsaft.

Apfelsaft in 5 Liter-Kartons erhältlich

                                                                                                                  Fotos: W. Dickhöfer

Klaus Papius und Willi Dickhöfer haben zum dritten Mal Äpfel in Herbern bei der Mosterei Schenk zu Saft pressen lassen. Die Äpfel werden erst gesäubert und dann über ein Fließband zur Presse befördert. Der Saft wird dann auf ca. 80 Grad erhitzt und in 5 Liter-Schläuche abgefüllt. Anschließend wird der abgefüllte Saft in Kartons verpackt. Der Naturapfelsaft wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt und sollte deshalb nach dem Öffnen innerhalb von 4 Wochen verbraucht werden. Erhältlich ist er am Bio-Garten in Brambauer, Hasenweg 2. Bitte bei Klaus Papius vorher anmelden, Tel. 0231/873616 bzw. Handy 0171 9131 806.

Baumpflanztag

Am 11.10. war es wieder so weit. Die Jahrgangsstufe 5 (90 Schüler) des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums pflanzte zum fünfzehnten Mal im Rahmen eines Wandertages in der Obstwiese hinter der Villa Bonin in Lippholthausen einen Baum. Wie immer sollte es der Baum des Jahres, eine Flatterulme sein. Da sie nicht erhältlich war, pflanzten die Schüler einen Apfelbaum, einen "Prinzenapfel". Es handelt sich um eine alte heimische Sorte.

Wiesenmahd

Die Obstwiese an der Villa Bonin in Lippholthausen wurde als letzte am 4.10. gemäht und am 5.10. abgeharkt. Auf ihr werden am 11.10. die Klassen 5 des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums einen Apfelbaum pflanzen. 

                                                                                                             Fotos: W. Dickhöfer

Apfelernte hat begonnen

An den ersten beiden Apfelsammeltagen am 26. und 27. 9. haben wir auf den Obstwiesen im Mühlenbachtal sowie in Niederaden insgesamt 840 kg gesammelt. Daraus wird dann der bekannte Apfelsaft der Naturförderungsgesellschaft im Kreis Unna gepresst, den man auch am Bio-Garten in Brambauer erwerben kann. Außerdem wurden schon vorher 750 kg gesammelt, die gepresst und in 5 Liter-Päckchen für 7 Euro ebenfalls im Bio-Garten abgeholt werden können. Vorher bitte bei Klaus Papius anmelden! Tel. 0231/873616 bzw. Handy 0171 9131 806 

                                                                                                         Fotos: W. Dickhöfer

Verleihung des Ehrenamtspreises der Stadt Lünen an den Arbeitskreis für Umwelt und Heimat

Als Anerkennung unseres Einsatzes für "Umwelt und Heimat" in Lünen erhielten wir am 21.9. am Tag des Ehrenamtes den Ehrenamtspreis des Jahres 2019 vom Bürgermeister Kleine-Frauns überreicht. Wir freuen uns über die Anerkennung unserer langjährigen Arbeit. Wir hatten auch einen Info-Stand aufgebaut, an dem wir über unsere Arbeit informierten und in praktischer Arbeit Insektenhölzer hergestellt haben. 

Menschenkette am Kleinbecker Park

Am 24.8. gegen 11.30 Uhr war es so weit. Nach einführenden überzeugend vorgetragenen Argumenten für den Erhalt des Kleinbecker Parkes von Prof. Hufnagel, Fritz Angerstein und Maurice Hansmeyer von der Grünen Jugend sowie Fridays for future, die immer wieder von Beifall unterbrochen wurden, bildete sich eine Menschenkette um den Park. Einige Teilnehmer hatten selbst angefertigte Plakate mitgebracht. Es waren sicher einige Hundert Teinehmer. Zusammen mit den 2000 gesammelten Unterschriften ist es deutliches Votum für den Erhalt dieses Kleinodes.

Unterschriftensammlung für Kleinbecker Park

Am Samstag, den 27.07. sammelte der Arbeitskreis an einem Stand in der Lüner Innenstadt Unterschriften für den Erhalt des Kleinbecker Parks in Lünen-Horstmar.

Wir waren erstaunt, wie viele Passanten gut informiert waren und bereitwillig unterschrieben!

Weißstörche in der Lippeaue bald flügge

Die erstmalig in der Lippeaue in Lünen brütenden Weißstörche haben zwei Jungvögel erfolgreich aufgezogen. Sie werden bald das Nest verlassen und später ihre lange Reise in das Winterquartier antreten. Man kann die Jungvögel gut von den Altvögeln unterscheiden. Sie haben dunkle Schnäbel, während die Altvögel einen roten haben. Noch werden sie von den Eltern versorgt und haben einen großen Appetit. 

Gemütlicher Nachmittag am SGV-Heim

Am 1.6. verbrachten wir einen geselligen Nachmittag am SGV-Heim in Netteberge. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen sowie später anschließendem Grillen gab es viele Gelegenheiten zu Gesprächen. 

Nistkastenkontrollen

Am 27. und 29.5. kontrollierten Manfred Scholz und Peter Wurm im Raum Nordlünen, Alstedde, Bork, Waltrop, Vinnum und Netteberge Nistkästen mit folgenden Ergebnissen:

In 23 Schleiereulenkästen brüteten 7 Brutpaare (2x8 Junge, 2x7, 1x6+2Eier, 1x5, 1x4)
Dazu lag in einigen Kästen frisches Gewölle. Dieses Jahr scheint für die Schleiereule ein erfolgreiches Jahr zu werden.

In 16 Steinkauzröhren brüteten 6 Brutpaare (1x4 Junge, 2x3, 1x1, 2x2 Eier

In 6 Turmfalkenkästen brüteten 3 Brutpaare (2x5 Junge, 1x5 Eier)

Auch für Steinkauz und Turmfalke wird es wohl ein gutes Jahr werden.

                                              3 junge Steinkäuze mit Altvogel            Junge Turmfalken

Kulturstrolche waren unterwegs

Am 13. und 14.5. waren die Klassen 4a und 4b der Viktoria-Schule mit Klaus Papius und Horst Störmer unterwegs, um in der näheren Umgebung die Natur zu erkunden und auch heimatkundliche Informationen zu erhalten.

Fahrradtour zu den Obstwiesen

Am 28.4. unternahm diese kleine Truppe eine Fahrradtour zu den Obstwiesen im Mühlenbachtal. Klaus Papius gab viele interessante Informationen.

Erstes Storchenpaar brütet in Lünen

In der Lippeaue, direkt hinter unserem Grundstück brütet auf einem Hochsitz das erste Storchenpaar in Lünen. 

Hier kann man unsere Forderungen zur Kommunalwahl downloaden:

Forderungen des Naturschutzes.pdf
PDF-Dokument [118.5 KB]