Wir freuen uns, dass Sie den Weg auf unsere Seiten gefunden haben. Entdecken Sie hier mehr zu unserem Verein und unseren Mitgliedern, machen Sie sich ein Bild von uns und lernen Sie uns kennen.

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bald auch persönlich bei uns willkommen heißen dürften!

Arbeitskreis für Umwelt und Heimat  e.V.                                             

Unser Verein

Termine

Das neue Veranstaltungsprogramm für das 2. Halbjahr 2019 ist erschienen!

 

Hier erfahren Sie die Termine unserer Arbeitstreffen für die praktische Naturschutzarbeit. Auch Nichtmitglieder sind als Helfer willkommen.

 

Außerdem können Sie hier unser langfristiges Veranstaltungsprogramm einsehen. Wir treffen uns regelmäßig zu unterschiedlichen Veranstaltungen. Dort tauschen wir uns aus, sitzen gesellig zusammen und treffen für unseren Verein wichtige Entscheidungen. Außerdem bieten wir Exkursionen an.

Mehr

Rettet den Kleinbecker Park!

Dies war der Aufruf, um einen Aktionskreis zu gründen. Bei der ersten Veranstaltung kamen über 80 Personen und es wurde ein Sprecherkreis gegründet, der weitere Aktionen plant.

Mit einer Unterschriftensammlung für die Erhaltung des Parks wurde begonnen:

 

 

Ratsfraktion der Wählergemeinschaft                                           Arbeitskreis für

Gemeinsam Für Lünen (GFL)                                                        Umwelt und Heimat e.V.

 

           

 

Lünen, 17. Juli 2019

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Umwelt- und Klimaschützer,

 

der Rat der Stadt hat am 11. Juli mehrheitlich leider einen Antrag (der GFL-Fraktion) abgelehnt, den Kleinbecker Park in Horstmar (am neuen Kreis-Verkehr in der Nähe des Rewe-Marktes) zu erhalten. Insbesondere SPD und CDU waren an der Ablehnung beteiligt. Dieser Beschluss zeigt, wie ernst die Mehrheit der Ratsvertreter den Klimanotstand nimmt, den sie rund 120 Minuten zuvor in derselben Sitzung ausgerufen hatten. Das heißt: Verwaltung und Ratsmehrheit steuern die Rodung der grünen Lunge Horstmars an, um ausgerechnet hier Wohnbebauung zu ermöglichen. Dem Gros der 100 Bäume, darunter wertvolle Stiel-Eichen ("Baum des Jahres 1989"), droht das Aus.

Wir wollen den Kleinbecker Park nicht aufgeben, sondern uns mit möglichst vielen vereinten Kräften gegen die drohende Rodung stemmen. Dazu regen wir gemeinsam mit Ihnen ein Bündnis „Rettet den Kleinbecker Park“ an. Es gilt, umgehend Maßnah-men und Aktionen zu ergreifen, Unterschriften zu sammeln und vieles mehr. Wichtig: Uns geht es dabei um die Sache, nicht um Parteipolitik. Es handelt sich um eine
bürgerorientierte und partei-/fraktionsübergreifende Initiative. Deshalb laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Umwelt- und Klimaschützer Lünens sowie Vereine, Parteien und Ratsfraktionen zu einem
Auftakttreffen nach Horstmar auf „neutralem Boden“ ein.

 

Das erste Treffen findet am kommenden Dienstag, 23. Juli, ab 18.30 Uhr statt. Ort: Vereinsheim des Fischereivereins Lünen 1912 e.V, Baukelweg 13, 44532 Lünen.

 

Wer vorab Fragen oder Anregungen hat, kann gerne vorab Kontakt aufnehmen: Johannes Hofnagel,

Tel. 02306 13862, email hofnagel@gfl-luenen.de

 

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und auf ein lebendiges sowie konstruktives Treffen zum Erhalt des Kleinbecker Parks.

 

Mit besten Grüßen

 

Johannes Hofnagel                                                                          Friedrich Angerstein

 

Ratsfraktion der           

Wählergemeinschaft                                                     Arbeitskreis für

Gemeinsam Für Lünen (GFL)                                        Umwelt und Heimat e.V.

Stellungnahme des Arbeitskreises zum Flächennutzungs- und Bebauungsplan der Halde Victoria


Zum FNP14 Änderung „Victoria“ nehmen wir wie folgt Stellung:


Bezüglich der Nutzung der Halde Victoria war unsere ursprüngliche Forderung, dass der
Bergbau als Verursacher die Halde schnellst möglich gründlich zu sanieren habe, damit sie
wieder als Gewerbegebiet nutzbar sei. Die Stadt Lünen solle dann solche ehemaligen
Industriebrachen vorrangig als Gewerbegebiet nutzen.
Da dies Jahrzehnte lang nicht erfolgte, haben wir nun eine neue Situation. Auf der Halde
siedelte sich wertvolle Natur an. Es entstand ein abwechslungsreiches Mosaik von Biotopen
(Niederwald, Feuchtgebiete, Trockenzonen) und seltene Tier- und Pflanzenarten wurden dort
heimisch. Die Natur ist deshalb dort aus unserer Sicht inzwischen schutzwürdig.
Wir haben auch Bedenken dagegen, auf der von der Stadt Lünen favorisierten Fläche eine
Wohnbebauung anzustreben (unserer Auffassung nach handelt es sich bei der Forensik
eindeutig um einen Wohnbereich). Da nur eine Überschichtung der Fläche statt einer
Grundsanierung beabsichtigt ist, befürchten wir für die Bewohner der Forensik
gesundheitliche Beeinträchtigungen. Das Beispiel des Altlasten-Skandals bei der
Wohnbebauung in Dortmund-Dorstfeld-Süd auf ehemaligem Zechengelände mag hierfür als
abschreckendes Beispiel dienen.
Detaillierte Begründung unserer Ablehnung einer Bebauung der Halde:
Das Gebiet Victoria Ost eignet sich insbesondere aus Naturschutzsicht heutzutage nicht mehr
für eine Bebauung, da dort inzwischen wertvolle Biotope entstanden sind und sich seltene
Tier- und Pflanzenarten angesiedelt haben.
Die bisherige artenschutzrechtliche Begutachtung erscheint uns nicht ausreichend, da im
Ausnahmejahr 2018 viele Arten aufgrund der Hitze-und Dürreperioden nicht anzutreffen
waren, die 2017 dort noch gesichtet wurden:
-Kreuzkröte (Tümpel ausgetrocknet)
- Flussregenpfeifer (Brutvogel)
- Breitblättrige Stendelwurz (Kartierung durch Margenburg)
- Großes Zweiblatt (Kartierung durch Margenburg)
Im Übrigen verweisen wir auf ein gehäuftes Vorkommen planungsrelevanter Arten in diesem
Gebiet:
- Baumpieper (Brutvogel)
- Wiesenpieper (mehrfache Sichtung)
- Goldammer
- Kuckuck
- Heidelerche (Belegfotos V. Heimel)
- Nachtigall
- Waldkauz
- Großer Abendsegler (Kartierung W. Dickhöfer)
- Wasserfledermaus (Kartierung W. Dickhöfer)
- Zwergfledermaus
Bei Insekten konnten als Arten mit hohen Seltenheitswert nachgewiesen werden:
- Sichelschrecke
- Blauflügel-Sandschrecke (A. Pflaume)
- Einziges Vorkommen der Schwarzen Heidelibelle im Kreis Unna ( J. Heinrich)
Aus Naturschutzsicht müssen wir die Bebauung eines solchen (inzwischen) wertvollen
Gebietes sowie größere Abholzungen in diesem Bereich ablehnen.
Eine Umsiedelung der meisten dieser Arten ist nicht möglich und Ausgleichsmaßnahmen
machen keinen Sinn, sie würden nicht zu einer Neuansiedlung z. B. des Baumpiepers führen.
Alle Bauarbeiten in der Nähe würden ihn vertreiben.
Im Bereich der vom Land favorisierten Fläche für den Bau einer Forensik wären weniger
Arten betroffen. Aus unserer Sicht wäre es aber die beste Lösung, die gesamte Halde in die
Landesgartenschau 2027 einzubeziehen und dabei Trocken- und Feuchtbiotope so in die
Planung zu integrieren, dass sie vor Betretung geschützt werden und die benachbarten Bauund
Pflegemaßnahmen nur im Winterhalbjahr durchgeführt werden.
Eine Verbuschung der Feuchtgebiete und Trockenrasen könnte durch gelegentliche
Schafbeweidung unterbunden werden.
In der Begründung zur Änderung des FPN14 steht noch , dass „auch eine Hängebrücke über
den Canyon vorgesehen“ sei, die auch in der Karte der Abbildung 11 eingezeichnet ist.
Eine Hängebrücke, wie sie noch auf einer Planungskarte zu sehen ist, die das FFH-Gebiet
Lippeaue zerschneiden und beunruhigen würde, lehnen wir ab.
Stattdessen halten wir die Alternativplanung für sinnvoll, Fußgänger und Radfahrer nach
einer entsprechenden Ertüchtigung der Eisenbahnbrücke über diese zu leiten.
Vom oberen Rand der Halde aus könnten Bürger die Schönheit des FFH-Gebiets Lippeaue
genießen, wenn dort Beobachtungs-Unterstände oder Plattformen gebaut würden.

Altes Schulgebäude in Alstedde ist nun Baudenkmal !

 

Das Gebäude der ersten einklassigen Schule in Nordlünen zeigt gemeinsam mit dem alten Schulgarten, wie der Schulbetrieb vor 150 Jahren aussah: Der Lehrer wohnte im Schulgebäude  und die Kinder halfen ihm bei der Bewirtschaftung des Gartens, ohne den er damals bei seinem geringen Gehalt  kaum hätte überleben können.

Wegen eines Neubaus für das Kinderhaus drohte diesem Gebäude der Abriss.          

 

Dem Engagement von Manfred Scholz und Horst Störmer (Stadtverband für Heimatpflege) ist es zu verdanken, dass ein Gutachten erstellt wurde und die Schule nun in die Liste der Lüner Baudenkmäler eingetragen wurde. Beide hatten dafür einen Antrag an die Stadt gestellt und auch die Presse informiert.

 

Stellungnahme des Arbeitskreises zum Bebauungsplan Laakstraße

In der Stellungnahme heißt es u.a.:

"Der Arbeitskreis für Umwelt und Heimat lehnt das geplante Baugebiet „Laakstraße“ aus folgenden Gründen ab:

 

Die Einwohnerzahl von Lünen nimmt drastisch ab. Seit dem Jahr 2000 (92.017) hat die Einwohnerzahl bis zum 30.6.2013 (84.701) um 7.316 Einwohner abgenommen (Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Düsseldorf). Alle Prognosen gehen von einer weiteren Abnahme der Einwohnerzahl aus.

Diese Tatsache muss zu Konsequenzen in der Wohnungsbaupolitik der Stadt Lünen führen. Es werden jetzt sowie auch zukünftig nur noch wenige Wohnbauflächen benötigt. Man kann den Bedarf mit den vorhandenen Flächen sowie aus dem Wohnungsbestand decken. Durch den demographischen Wandel werden auch zunehmend Eigenheime und Reihenhäuser frei und damit für die nachfolgende Generation nutzbar."

Die detaillierte Stellungnahme findet man hier.

Auf den beiden linken Bildern sieht man die Frischluftschneise und die Grünflächen, die durch Bebauung an der Laakstraße zerstört würden. Das rechte Bild zeigt eine Fläche aus dem Erholungsgebiet am Struckmannsberg, die die Stadt Lünen gerade zubauen lässt.

 

 

Naturschutz-Forderungen des Arbeitskreises


an alle Parteien in Lünen:

 

  • Erneuerbare Energien fördern
  • Luftbelastung verringern!
  • Keine Frischluftschneisen zubauen, Bauflächen aus der Planung nehmen!
  • Mit dem Stadtgrün sorgfältiger umgehen!
  •  Den nichtmotorisierten Verkehr fördern!


Wir bitten alle Bürger, die Politiker daraufhin zu prüfen, ob sie bereit sind, in Lünen diese Forderungen zu verwirklichen und damit für die Natur und ein lebenswertes Umfeld der Menschen in unserer Stadt einzutreten.

 

Der vollständige Text mit Erläuterungen kann hier gelesen werden.

 


Rückschritt in der Klimapolitik

Bedrohlich erhebt sich über der Kulisse der Stadt Lünen die Silhouette eines neuen Ungetüms, des Trianel-Kohlekraftwerks. Der Arbeitskreis hat gemeinsam mit der Bürgerinitiative Kontra-Kohlekraftwerk und dem BUND diesen Bau abgelehnt, da er nicht geeignet ist, das Klimaziel zu erreichen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Außerdem befürchten wir durch den Ausstoß von Schwefelsäure weitere gesundheitliche Gefahren für die Lüner Bevölkerung und durch die Abwässer eine Gefährdung der Naturschutzgebiete in der Lippeaue.

Inzwischen stellt sich raus, dass dieses umweltschädliche Bauwerk auch noch unwirtschaftlich arbeitet.

Mehr dazu unter: Stellungnahmen zu Planverfahren

Heimische Imker unterstützen!

Der Imker Hüseyin Vuran hat seine Völker auf unseren Sreuobstwiesen im Mühlenbachtal stehen. In diesem Jahr haben die Arbeiterinnen schon fleißig Honig gesammelt. Die erste Ernte ist bereits eingebracht und der neue Honig kann erworben werden. Das 500 Gramm-Glas ist für 5 Euro erhältlich und zwar bei Hüseyin Vuran, Diebecker Weg 13 in Brambauer (Tel. 0231/876686) oder zwischen 9 Uhr und 9.30 Uhr am Bio-Garten in Brambauer, Hasenweg 2. Es wäre schön, wenn  möglichst viele die heimische Imkerei durch den Erwerb von Honig unterstützen würden.