Wir freuen uns, dass Sie den Weg auf unsere Seiten gefunden haben. Entdecken Sie hier mehr zu unserem Verein und unseren Mitgliedern, machen Sie sich ein Bild von uns und lernen Sie uns kennen. Unser Anpacker-Video verschafft Ihnen einen ersten Überblick über unsere Naturschutzaktivitäten in Lünen.
"Wir packen an und mischen uns ein!"
Neue Mitglieder sind in unserem Verein immer herzlich willkommen!
Bei uns sind Sie richtig, wenn Sie sich für den Umwelt- und Naturschutz in Lünen und Umgebung ehrenamtlich engagieren möchten.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt nur 20 Euro, für Familien 30 Euro. SchülerIn und StudentIn zahlen keinen Beitrag.
Für Rückfragen stehen Ihnen gerne Sabine Klemp, Tel. 02306 61650 und Wilhelm Dickhöfer, Tel. 0231 872777zur Verfügung.
Apfelsaft von Streuobstwiesen
Mit dem Kauf des Apfelsafts tragen Sie aktiv zum Schutz unserer heimischen Natur bei. Der Erlös fließt direkt wieder in den regionalen Streuobstwiesenschutz.
Bei Direktabholung am Biogarten, Brambauer, Hasenweg, bitte vorher Kontakt mit K. Papius unter 0171 9131806 aufnehmen. Bestellungen sind auch über info@umweltundheimat.deoder 0231 872777 möglich!
Naturtrüber Apfelsaft in Glasflaschen (Kiste 6x0,7l Flaschen)
für 11,00EUR

Bäume als Lebensräume – Fachvortrag in Lünen am 27.02.26

Rund 30 Besucherinnen und Besucher waren der Einladung des Arbeitskreises für Umwelt und Heimat e. V. Lünen gefolgt, um einen Vortrag über die ökologische Bedeutung von Bäumen zu hören. Referent des Abends war Markus Mieth, Fachagrarwirt für Baumpflege (Bachelor Professional) und Baumsachverständiger der Firma Kambium Baumpflege aus Wetter. Der Vortrag fand in Zusammenarbeit mit Dahlke Baumdienst aus Lünen statt.
Unter dem Titel „Lebensraum im Lebensraum“ beleuchtete Markus Mieth die Rolle von Bäumen aus einer etwas anderen Perspektive als bei klassischen Naturvorträgen. Statt vieler Bilder von Spechthöhlen, Käfern oder Fledermäusen stand vor allem das Verständnis für ökologische Zusammenhänge im Mittelpunkt. Der Referent zeigte auf, dass Lebensräume in der Natur nie isoliert existieren, sondern stets miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Anhand anschaulicher Beispiele und wissenschaftlichen Belegen erläuterte Markus Mieth, wie Bäume selbst Teil verschiedener Lebensräume sind und zugleich neue Lebensräume schaffen. Vom Boden mit seinem vielfältigen Bodenleben über den Wurzelraum bis hin zur Baumkrone greifen zahlreiche ökologische Prozesse ineinander. Bodenorganismen, Pilze, Pflanzen, Insekten und Vögel stehen dabei in einem komplexen Netz von Beziehungen. Ein Baum ist damit nicht nur ein einzelnes Lebewesen, sondern ein Knotenpunkt vieler miteinander verknüpfter Lebensräume.
Auch die Herausforderungen für Bäume im urbanen Raum wurden thematisiert. Verdichtete Böden, eingeschränkter Wurzelraum, Hitze und Trockenstress erschweren das Wachstum vieler Stadtbäume. Gleichzeitig erfüllen sie wichtige Funktionen für Mensch und Umwelt: Sie kühlen ihre Umgebung, verbessern die Luftqualität, speichern Kohlendioxid und tragen zur Lebensqualität in dem Lebensraum Stadt bei.
Zum Abschluss betonte Markus Mieth, dass eine nachhaltige Stadtentwicklung Bäume frühzeitig und bewusst einplanen müsse. Vielfalt bei den Baumarten, geeignete Standorte und ausreichend Raum seien entscheidend, damit Bäume ihre ökologischen und architektonischen Leistungen langfristig entfalten und erfüllen können.
Der Vortrag stieß bei den Gästen auf großes Interesse und regte dazu an, Bäume künftig nicht nur als Einzelorganismen zu betrachten, sondern als Teil eines vielschichtigen Netzes von Lebensräumen – eines „Lebensraums im Lebensraum“.
Foto/Text: Markus Mieth
Lebensmittelverschwendung stoppen

Fotos: M. Rolfes, S. Burstedde
Gemeinsam mit der Kolpingfamilie Horstmar/Niederaden hat der Arbeitskreis zu einer Informationsveranstaltung am 30.01.2026 eingeladen.
Die Botschafter von Foodsharing Lünen informierten das interessierte Publikum über die Lebensmittelerrettung. Nach dem Vortrag gab es ein Quiz, eine lebhafte Diskussion und eine Verkostung geretteter Lebensmittel. Allen blieb sicher gut in Erinnerung, dass in Deutschland jährlich rund11 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden – der Großteil davon in privaten Haushalten. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Ressourcen dadurch verloren gehen. Lebensmittelrettung und der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln ist auch Umweltschutz.


