Jahr 2020

Kartierungsergebnisse im Volkspark Schwansbell

Da der Volkspark Schwansbell Bestandteil der IGA 2027 werden soll, haben wir dort fühzeitig eine Bestandserfassung von Pflanzen- und Tierarten vorgenommen, um uns an der Planung zu beteiligen und dabei negative Einflüsse auf die Artenveilfalt zu vermeiden.

Hier stellen wir einige Ergebnisse vor:

Brutvögel

Die Kartierung des Brutvogelbestandes im Jahr 2020 brachte ein sehr erfreuliches Ergebnis. Von 44 festgestellten Arten sind 37 als Brutvögel einzustufen. Das ist vor allem auf die naturnahe Struktur des Gebietes zurückzuführen ist. Seit längerer Zeit ist die Pflege aufgegeben worden. Ohne menschliche Eingriffe fand eine naturnahe Entwicklung statt. Abgestorbene bzw. teilweise abgestorbene Bäume werden nicht entfernt, sondern bleiben stehen. Sie sind vor allem für Vogelarten von Bedeutung, die Höhlenbrüter sind und ideale Bedingungen vorfinden. Hier finden sie auch einen Großteil ihrer Nahrung.

Auf die geringe Größe bezogen ist die Zahl der Brutvogelarten ein bemerkenswertes Ergebnis. Neun dieser Arten sind mit deutlich über 10 Brutpaaren sogar recht häufig. Auch die Zahl der Spechte ist bemerkenswert. Neben einem Paar Grünspechte brüten mindestens 6-8 Paare Buntspechte und sogar 2 Paare des recht seltenen Mittelspechts.


Erfassung von Insektenarten durch Jochen Heinrich

Die Begehungszeiten lagen zwischen 1 bis 3 Stunden

Schmetterlinge

19.03.2020  1 Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)

29.03.2020  1 Großer Fuchs (Nymphalis polychloros)

18.04.2020  1 Nagelfleck (Aglia tau), 1 Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus)

25.04.2020  1 Nagelfleck (Aglia tau), 1Taubenschwänzchen (Macroglossum stallatarum), 1 Distelfalter (Vanessa cardui)

27.04.2020  2 Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni), 2 Aurorafalter (Anthocharis cardamines)

18.05.2020  2 Hauhechel Bläulinge (Polyommatus icarus), Raupennest Faulbaum Gespinstmotten (Yponomeuta plumbella)

28.05.2020  Mehrere Nachtfalter u.a. Weißstirn-Weißspanner (Cabera pusaria), 1 C-Falter (Polygonia c-album), 2 Hauhechel Bläulinge (Polyommatus icarus), 1 Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae), Nest vom Eichen-Prozessionsspinner Thaumetopola processionea)

06.06.2020  3 Admiral (Vanessa atalanta), 2 Hauhechel Bläulinge (Polyommatus icarus), 2 Grünader-Weißlinge (Pieris napi),  2 Ockerfarbener Blattspanner (Camptogramma bilineata)

 

Libellen

18.05.2020  2 Große Pechlibellen (Ischnura elegans)

28.05.2020  2 Große Pechlibellen (Ischnura elegans), 3 Blaupfeil M+W, 1 Gebänderte Prachtlibelle (Platycnemis pennipes)

28.06.2020  4 Federlibelle (Blaue) (Calopteryx splendens)

Käfer

18.04.2020  1 Schwarzfleckiger Zangenbock (Rhagium mordax)                 

25.04.2020  3 Maikäfer Melontha melontha),1 Rosenkäfer (Cetonia aurata)

27.04.2020  1 Schwarzfleckiger Zangenbock (Rhagium mordax), 1 Scharlachroter Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea),  1 Schachbrett- Marienkäfer (Propylea quatuordecimpunctata), 2 Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata)

09.05.2020  3 Gemeiner Weichkäfer (Cantharis fusca), 2 Scharlachrote Feuerkäfer (Pyrochroa coccinea), 1 Rotköpfiger Feuerkäfer (Pyrochroa serraticornis)

18.05.2020  1 Rotköpfiger Feuerkäfer (Pyrochroa serraticornis)

28.05.2020  1 Gefleckter Schmalbock (Rutpela maculata)

06.06.2020  3 Siebenpunkt Marienkäfer (Coccinella septempunctata), 2 Junikäfer (Amphimallon solstitiale)

 

Andere Insekten-Arten

27.04.2020  2 Florfliegen (Chrysopidae), 1 Grüne Stinkwanze (Palomena prasina), 1 Beerenwanze (Dolycoris baccarum),                  2 Wollschweber (Bombylidae)

18.05.2020   Mehrere Wiesenschaumzikaden (Philaenus spumarius)

28.05.2020   Mehrere Florfliegen (Chrysopidae), 2 Skorpionsfliegen (Pamorpidae), 1 Hornisse (Vespa crabro), verschiedene Hummeln und Wildbienen, 3 Wiesenschaumzikaden (Philaenus spumarius), 1 Blutzikade (Cercopis vulnerato)

Die Kopfweidenpflege ist beendet

Am 02.01.2021 wurde die Kopfweiden-pflege beendet. Insgesamt wurden 24 Kopfweiden beschnitten. Die dicken Äste werden als Kaminholz abgegeben. Wie man sieht, wurde das dünne Astwerk vor Ort geschreddert. 

Foto: M. Scholz

Neue Nistmöglichkeit für den Gartenrotschwanz

Damit dem Gartenrotschwanz eine zusätzliche Brutmöglichkeit (östlich vom Steaggelände) angeboten werden kann, wurde eine Halbhöhle im kleinen Eichenwäldchen angebracht, in dem schon seit Jahren mit kleinen Unterbrechungen eine Brut stattfindet.

Foto: M. Scholz

Schreddereinsatz in der Lippeaue

Am 5.12. konnte vor dem Arbeitseinsatz der Frühnebel in der Lippeaue bewundert werden. Danach wurde das Weidenastwerk zunächst in Säcke geschreddert. Es wird als Mulchmaterial verwendet. Das restliche Astwerk wurde in Haufen zwischen die Kopfweiden geschreddert. Hier kann der seltene Nashornkäfer seine Eier reinlegen und damit für Nachwuchs sorgen.

Fotos: M. Scholz

Villenbau für den Steinkauz

Unser Aktiver Reiner Homann baut zur Zeit in seiner kleinen Schreinerwerkstatt Brutröhren für den Steinkauz, die dann an geeigneten Stellen angebracht werden. Fotos: R. Homann

Nistkastenkontrolle

Am 25.11. kontrolierten Joachim Pflaume, Sabine und Dieter Klemp sowie Manfred Scholz die Nistkästen auf unserem Grundstück in der Lippeaue. Fotos: M. Scholz

Nistkastenbelegung 2013 2015 2016 2017 2018 2019 2020
Zahl der Kästen 18 15 18 27 34 35 38
1 defekt/1 fehlt
leer 3 0 3 1 5 3 4
unbestimmt 0 0 1 6 3 3 1
Meise 7 5 5 7 11 18 22
Feldsperling 8 10 9 13 14 11 11

Interessant ist die Zunahme der Meisenbruten. Der Feldsperling ist weiterhin gut vertreten.

Kopfweidenpflege geht weiter

Am 21.11. folgte der zweite Einsatz. Die Aufräumarbeiten nehmen immer die meiste Zeit in Anspruch. Dank der wieder zahlreichen Helfer ging es gut vorwärts. Am nächsten Samstag werden die restlichen Arbeiten erledigt und das dünne Astwerk geschreddert.

Kraniche ziehen

In diesen Tagen ziehen Kraniche bei günstigen Witterungsbedingungen in ihre Überwinterungsgebiete. Bei uns sind sie meistens in den frühen Nachmittagsstunden zu sehen. Willi Dickhöfer hat über 300 am 9.11. um 13.23 Uhr über Brambauer entdeckt.

Fotos:W. Dickhöfer

Kopfweidenpflege hat begonnen

Am 14.11. begann der Kopfweidenschnitt in der Lippeaue. Mit einer Rekordbeteiligung von 14 Helfern wurden im ersten Arbeitseinsatz 11 Kopfweiden gestutzt. Am nächsten Samstag sind die restlichen vier an der Reihe. Es ist allerdings noch einiges aufzuräumen. 

Foto:M. Scholz

Apfelsammelaktion 2020

Die diesjährige Apfelernte auf unseren Streuobstwiesen ist beendet. Für den bekannten Apfelsaft der NFG, der auch bei uns erhältlich ist, wurden bei drei Sammelterminen insgesamt 2,99t abgeliefert. Bei der Fa. Schenk in Ascheberg wurden 2,24t gepresst und in 5-Liter-Kartons abgefüllt. Am Bio-Garten wurden insgesamt 170kg Äpfel verkauft.

Insgesamt wurden 5,4 Tonnen gesammelt. In diesem Jahr haben wir ein durchschnittliches Apfeljahr.

Foto: M. Scholz

Baumpflanztag

Auch in diesem Jahr pflanzte die 5. Jahrgangsstufe (110 Schüler) des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums im Rahmen ihres Wandertages hinter der Villa Bonin in Lippholthausen den Baum des Jahres, eine Robinie.

Die Robinie stammt aus Nordamerika und wurde vor ca. 300 Jahren bei uns angesiedelt. Es ist eine sehr robuste Baumart, die mit dem Klimawandel gut zurecht kommen wird. Ihre traubenartigen Blüten im Frühjahr locken viele Insekten an. Fotos: M. Scholz

Kleine Gäste bei der Apfelernte


Bei der Apfelernte auf unserer Streuobstwiese am 21.9. im Mühlenbachtal kam zufällig ein erstes Schuljahr vorbei. Die Kinder nutzten begeistert die Möglichkeit in einen Apfel reinzubeißen.

Foto:W. Dickhöfer

Herr Kuhne, der Besitzer der landwirtschaftlichen Flächen im Naturschutzgebiet Welschenkamp zeigte Mitgliedern des Vorstands und Beirats des Arbeitskreises am 10.09.20 welche Maßnahmen er auf den Feldern zur Optimierung des Naturschutzes ergriffen hat. Es wurden verschiedene Blühmischungen in breiten Streifen angelegt, unterbrochen von Streifen mit Getreide und Schwarzbrachen. Für Wild und Vögel wurde eine provisorische Tränke angelegt, Gehölzstreifen dürfen verwildern und es wurden Rebhühner ausgesetzt. Wir bedanken uns für die ausführliche Information. Fotos: W. Dickhöfer

Pflegemaßnahmen auf einer Obstwiese

Am 5.9. wurde die Obstwiese am Spieker in Niederaden nach dem Mähen von 9 Aktiven abgeharkt. Bei mehr oder weniger Dauerregen war es eine ziemlich feuchte Angelegenheit. Unerschütterlich wurde aber durchgehalten. Die Arbeiten werden einmal im Jahr durchgeführt und sind gleichzeitig eine ideale Vorbereitung auf die Apfelernte. Wie man sehen kann, fällt die Apfelernte in diesem Jahr ganz gut aus.

Fotos: W. Dickhöfer

Neuer Apfelsaft erhältlich 


Klaus Papius und Willi Dickhöfer haben zum vierten Mal Äpfel in Herbern bei der Mosterei Schenk zu Saft pressen lassen. Die Äpfel werden erst gesäubert und dann über ein Fließband zur Presse befördert. Der Saft wird dann auf ca. 80 Grad erhitzt und in 5-Literschläuche abgefüllt. Anschließend wird der abgefüllte Saft in Kartons verpackt. Der Naturapfelsaft wird ohne Konservierungsstoffe hergestellt und sollte deshalb nach dem Öffnen innerhalb von 4 Wochen verbraucht werden.


Erhältlich sind die 5-Liter-Kartons für 7 Euro am Bio-Garten in Brambauer. Vorher bitte bei Klaus Papius unter 0171 9131 806 anrufen.

Die ersten Erntehelfer sind da.


Auf der Streuobstwiese (23.08.20) an der Achenbachstr. machen sich Wespen und Ameisen an das heruntergefallene reife Obst. In diesem Jahr hatten beide, bedingt durch das bisher trockene und heiße Jahr, gute Bedingungen vorgefunden.

Mahd der Streuobstwiese an der Achenbachstr.


Die Streuobstwiese an der Achenbachstr. in Brambauer wurde am 30.8. gemäht. Es war die Gelegenheit, Dieter Klemp und Reiner Homann mit dem Balkenmäher vertraut zu machen. Beide hatten nach kurzer Einweisung alles im Griff und haben innerhalb von 90 Min. die gesamte Obstwiese gemäht. Fotos: W. Dickhöfer

Jugendstilvillen in Cappenberg droht der Abriss

Aus der Presse (11.09.20) war zu erfahren, dass man die Jugendstilvillen Borker Str. 14 und 16 in Cappenberg abreißen und dort Neubauten errichten will.

Beide Häuser gehören wie das Schloss Cappenberg und der Wasserturm zum historischen Ortsbild Cappenbergs. Sie prägen das westliche Ortseingangsbild . Die Erhaltung solcher markanten Bauten hilft dem Bürger, sich mit seinem Wohnort zu identifizieren. In Cappenberg sind auf Grund umfangreicher neuer Bebauungen nur noch wenige historische Reste des Ortskerns erhalten. Beide Villen, die etwa zwischen 1904 und 1906 erbaut wurden, haben gemeinsam mit der Villa Janssen, die ein paar Häuser weiter steht, eine lange Geschichte, die den älteren Bürgern Cappenbergs noch bekannt ist.

Im Ruhrgebiet und an seinen Rändern gibt es nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr viele Jugendstilvillen dieser Qualität, die außen praktisch noch unverändert im Originalzustand erhalten sind.

Bisher wurden die Häuser nicht unter Denkmalschutz gestellt, aber nur so lassen sie sich langfristig sichern. Deshalb hat Sabine Klemp vom Arbeitskreis in Selm den Antag gestellt, beide Häuser als Baudenkmäler zu schützen. Obwohl der Arbeitskreis normalerweise nur im Stadtgebiet Lünen tätig wird, gibt es in diesem Fall ein berechtigtes Interesse auch als Lüner Bürger, sich für den Erhalt des historischen Ortsbildes von Cappenberg einzusetzten, da Cappenberg und die anschließenden Wälder eines der wichtigsten Naherholungsgebiete für die Lüner darstellen. Fotos: F. Angerstein

Große Uferschwalbenkolonie an unserer Steilwand

In diesem Jahr haben sich besonders viele Uferschwalben an der Steilwand auf unserem Grundstück in der Lippeaue angesiedelt. Es waren wahrscheinlich mindestens 40 Paare, die hier in den Bruthöhlen gebrütet haben. Fotos: M. Scholz


Jungstörche flügge

Auch in diesem Jahr hat das Storchenpaar in der Lippeaue erfolgreich gebrütet. Ursprünglich waren es drei Junge. Eins davon hat nicht überlebt. Die beiden haben es aber gut geschafft und sind am 16.7. ausgeflogen.

Foto: M. Scholz

Kontrollergebnisse 2020 Schleiereule, Steinkauz, Turmfalke

Bereiche: Alstedde, Nordlünen, Wethmar, Langern Niederaden, Bork, Selm, Netteberge, Herbern, Waltrop (Oberlippe, Unterlippe), Elmenhorst

Kontrolliert haben: Willi Dickhöfer, Sabine und Dieter Klemp, Reiner Homann, Paul Pawlowski

6 Kontrolltage: 27.5., 5.6., 10.6., 15.6., 17.6., 20.6.

 

Steinkauz: 22 Steinkauzröhren, davon 12 kontrolliert, 4 erfolgreiche Bruten (1x 3, 1x2, 1x brütend, 1x2 Eierschalen), 8 Brutröhren leer, 1 defekt, bei 9 Röhren keine Kontrolle
möglich,  hauptsächlich wegen Eichenprozessionsspinner
                    
Von 12 kontrollierten Röhren waren nur 4 besetzt. Die trockenen Jahre machen ihm sicher zu schaffen, da dann seine Hauptnahrung, die Regenwürmer, zu tief im Boden sind.                                                                                                                                                             

Schleiereule: 40 Schleiereulenkästen, 11 erfolgreiche Bruten (1x6 Junge, 1x5, 1x4, 1x2,
1x1 Junges+3 Eier, 1x9 Eier, 1x7 Eier, 2x5 Eier, 2x Brutverdacht), 1 Kasten Taubenbrut
mit 2 Jungen, 12 Kästen leer

Die Brutsaison hat teilweise später als im Vorjahr eingesetzt und war eigentlich ganz günstig. Von 24 kontrollierten Kästen waren 11 besetzt, bei 16 Kästen keine Kontrolle möglich, teilweise zu kurze Leiter                                                                                                                                                                                                                                                                                               

Turmfalke: 9 Turmfalkenkästen, 3 erfolgreiche Bruten (1x6 Junge, 1x4, 1x besetzt), 6 Kästen leer
Mit nur 3 erfolgreichen Bruten war es kein sehr erfolgreiches Jahr für denTurmfalken.

Fotos: M. Scholz, W. Dickhöfer

Blühender Sesekedeich

Der Sesekedeich in Schwansbell gegenüber dem Sportplatz ist zur Zeit eine Augenweide. So eine üppige Mohnblumenblüte sieht man selten. Leider werden Deichflächen und öffentliche Grünflächen zu früh und zu oft gemäht, so dass sich die Pflanzen gar nicht erst entwickeln können. Ein Umdenken würde öfter zu solchen Bildern führen, wie sie zur Zeit in Schwansbell zu bewundern sind. Fotos: M. Scholz

Storchennachwuchs ist da

Heute, am 13.5. entdeckte Achim Pflaume auf dem Horst an unserem Grundstück in der Lippeaue drei kleine Köpfchen. Nachdem das Paar im vorigen Jahr zwei Jungvögel erfolgreich großgezogen hat, ist es in diesem Jahr eine beachtliche Steigerung. Wir hoffen, dass die Altvögel genug Nahrung beschaffen können.

Foto: A. Pflaume

Beobachtungen auf der Obstwiese

Nicht nur auf der Obstwiese an der Achenbachstr. in Brambauer kann man zur Zeit die Vielfalt der Natur entdecken. 

Fotos:W. Dickhöfer

Bild 1: Kirschbaumblüte, Bild 2: Aurorafalter, Bild 3: Wiesenschaumkraut, Bild 4: Apfelblüte mit Bestäuber, Bild 5: Echte Steinmiere, Bild 6: Farbiges Leimkraut, Bild 7: Beerenwanze, Bild 8: Graubinden Labkrautspanner, Bild 9: Waldbrettspiel

Zaunreparatur auf unserem Grundstück in der Lippeaue

Am 25.4. wurde der Zaun auf unserem Grundstück erneuert, damit die Rinder nicht in die angrenzende Brache gelangen können. Die Vegetation kann sich hier nun frei entwickeln. Fotos: W. Dickhöfer, M. Scholz

Blässrallen brüten auf unserem Grundstück

Auf den beiden Teichen auf unserem Grundstück in der Lippeaue brütet je ein Paar Blässrallen. Es ist zwar keine Rarität, trotzdem erfreulich. Fotos: M. Scholz

Buntspecht im Volkspark Schwansbell

Bei der Brutvogelkartierung im Volkspark Schwansbell zeigte sich dieser Buntspecht von seiner besten Seite. Fotos: M. Scholz


Keine Kiebitzbrut mehr in Lünen !!!!!

Am 04.04.2020 fand die Zählung der Kiebitze im Kreis Unna statt. Entsprechende Zahlen liegen nun aus den Jahren 1999, 2003, 2008, und von 2013 bis 2020 vor. Die Brutpaarzahl im Kreis Unna hat den niedrigsten Stand seit Beginn der Zählung erreicht.

 Auf dem Stadtgebiet von Lünen ist der Brutbestand erloschen.

Die Koordination der Zählung hat in Lünen Joachim Pflaume. Ein ähnliches Schicksal wird wohl bald die Feldlerche haben.

Kreis Unna                            Stadt Lünen

1999   380 BP                        1999  33 BP

2003   238 BP                        2003  34 BP

2008   251 BP                        2008  18 BP

2013   173 BP                        2013  24 BP
2014   169 BP                        2014  17 BP

2015   186 BP                        2015  17 BP

2016   165 BP                        2016    7 BP

2017   125 BP                        2017    1 BP

2018   108 BP                        2018    1 BP

2019     95 BP                        2019    1 BP

2020     54 BP                        2020    0 BP


Ungewöhnlicher Neststandort der Elster

Normalerweise errichtet die Elster ihr Nest in Bäumen. In Nähe des Altlüner Gymnasiums wählte sie dagegen einen Balken im Giebel eines Mehrfamilienhauses. Fotos: M. Scholz


Brutvogelkartierung im Volkspark Schwansbell

Es wurde die Befürchtung geäußert, dass im Volkspark Schwansbell "aufgeräumt" werden soll, um eine bessere Sicht und eine parkähnnliche Landschaft zu erhalten. Dafür müsste man das Unterholz entfernen. So eine Maßnahme wäre nicht nur für die Vogelwelt katastrophal. Aus diesem Grund haben wir am 14.3. unter der Leitung von Joachim Pflaume mit der Kartierung des Brutvogelbestandes begonnen, um auf die Bedeutung dieses Gebietes hinzuweisen.

Foto:M. Scholz


Der neue Vorstand des Arbeitskreises

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 12.3. wurde der Vorstand neu gewählt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Willi Dickhöfer (zweiter von rechts), zum Kassierer Andreas Lips (rechts) gewählt. Das Amt der zweiten Vorsitzenden bekleiden weiterhin Sabine Klemp und Klaus Papius (erste und zweiter von links). Ebenfalls im Amt bestätigt wurde die Schriftführerin Bärbel Maczkowski (Mitte).


Arbeitseinsatz auf unserem Grundstück in der Lippeaue

Am 3.3. mussten einige morsche Zaunpfähle erneuert werden damit die Rinder nicht unmittelbar an den Teich bzw. in die Hecken hineinlaufen können. Der Teich war schon lange nicht mehr so gefüllt. Die Amphibien werden sich freuen.


Das Storchenpaar ist wieder da


Das Storchenpaar aus dem Vorjahr ist Ende Februar wieder an seinen Brutplatz auf dem Hochsitz in der Lippeaue zurückgekehrt. Hoffentlich ist es wieder so erfolgreich wie im letzten Jahr, als es 2 Junge erfolgreich aufzog.


Erdkrötenwanderung kann beginnen

Bei wärmeren Nachttemperaturen kann die Wanderung der Erdkröten zu ihren Laichgewässern einsetzen. Aus diesem Grund haben wir am 20.2. den Schutzzaun an der Brunnenstraße gegenüber der Schlossmühle aufgebaut. Jeden Tag erfolgt nun die Kontrolle ob sich Erdkröten in den eingegrabenen Eimern befinden.


Mehlschwalben in die Innenstadt zurückholen!

Noch vor 15 Jahren gehörten die flitzenden blauweißen Mehlschwalben am Himmel in der Innenstadt zum Stadtbild.

Inzwischen sind sie dort weitgehend verschwunden. Das Insektensterben, aber auch mangelnde Nistmöglichkeiten, führten zu einem Rückgang der Schwalbenpopulation.

Mehlschwalben kleben ihre Nester mit Lehm- und Schlammteilchen unter die Dachtraufen an Hauswände. Mancher Hausbesitzer hat die Nester abschlagen lassen, weil ihn die Kotspritzer der Schwalben störten. Inzwischen gibt es aber bei manchen Bürgern ein Umdenken. So wurden Mehlschwalben im Brusenkamp II wieder heimisch, weil Hausbesitzer Kunstnester an ihrem Giebel anbringen ließen. Auch der Bauverein hat am Wiesengrund in vorbildlicher Weise an seinen Häuserblocks Nester montieren lassen, die von den Vögeln auch angenommen wurden.

Nun erklärte er sich auf Anfrage des Arbeitskreises für Umwelt und Heimat bereit, am Lippezentrum in der Innenstadt Kunstnester anzubringen. Für diese Aktion spendete der Arbeitskreis auch Nester. Sie wurden am Mittwoch, den 05. Feb. 2020 montiert. Weil Mehlschwalben sich besonders gerne in der Nähe von Gewässern aufhalten, bleibt zu hoffen, dass sie sich hier am Lippeufer bald wieder ansiedeln. Fotos: A. Pflaume



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